Presse
Die KI-Debatte im Wortlaut. Ohne Erzähler, ohne Urteil.
Forschung, KI-Firmen, Kritik, Politik, Kunst und Werbung: Auf AI Zeitgeist stehen ihre Sätze nebeneinander an einer schwarzen Wand. Jedes Zitat ist wörtlich und führt zur Originalquelle. Jeden Tag um 12 Uhr kommen neue Zitate aus rund 150 Quellen dazu. Mit der Time Machine lässt sich die Wand bis November 2022 zurückspulen, und das Archiv reicht zurück bis zu Ada Lovelace im Jahr 1843.
„Es gibt keinen Kommentar und kein Ranking. Darum ist die einzige Meinung, die sich hier bildet, die eigene.“
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Frei für die BerichterstattungQuellenangabe erforderlich: „AI Zeitgeist by Büro Bloock“, mit Links auf aizeitgeist.tv und buerobloock.de. Bitte schicken Sie uns den Link zu Ihrem Beitrag an hello@aizeitgeist.tv.
Eckdaten
- Online seit September 2026
- Das Archiv reicht bis 1843 zurückAI Zeitgeist
- 1.597 Zitate
- Stand: 20. Okt. 2026Archiv
- 522 Stimmen
- Stand: 20. Okt. 2026Stimmen
- 9 Hauptthemen
- Quer durch die KI-DebatteThemen
- 155 Quellen
- Stand: 20. Okt. 2026Quellen
- Täglich um 12 Uhr neu
- Deutsche ZeitWann kommt Neues?
- Time Machine zurück bis Nov. 2022
- Der Monat, in dem ChatGPT starteteTime Machine
- Offene Daten, CC BY 4.0
- Alle Zitate als JSONquotes.json
- Unabhängig finanziert
- Ohne Geld von denen, die zitiert werdenImpressum
- Von Büro Bloock
- Designbüro, Kölnbuerobloock.de
- Gesetzt in der Schibsted Grotesk
- Google Fonts
- 4 Auszeichnungen, 1 Nominierung
- CSS Design AwardsAwwwards
Über das Projekt
Wofür ist es da?
Zur Dokumentation. Die Debatte über KI ist wichtig, und sie bewegt sich schnell: Ein Versprechen aus dem Jahr 2023 ist heute kaum noch zu finden, die Warnung vom vergangenen Frühjahr liegt unter denen dieser Woche begraben. AI Zeitgeist hält fest, was gesagt wurde, ohne Einordnung und ohne Wertung, bewahrt es mit Datum und Quelle auf und verortet es in seiner Zeit. Die Time Machine spielt die Wand für jeden Monat seit November 2022 ab. So sehen Sie, was die Welt damals gesagt hat, und können es dem gegenüberstellen, was sie heute sagt. Die Daten sind offen für alle, die damit arbeiten wollen.
Und ehrlich gesagt ist es auch ein Experiment. Wir wollen herausfinden, ob ein ruhiges Format ohne Zuspitzung und ohne Empörung in einer lauten Debatte Gehör findet. Wenn ja, kann die Wand weiterziehen: auf große Bildschirme in Galerien, Foyers und öffentlichen Räumen, mit anderen Zitaten und vor anderem Publikum.
Warum nur Zitate?
Fast alles, was wir über KI lesen, kommt schon eingeordnet bei uns an. Eine Schlagzeile wählt den Blickwinkel, ein Feed das Lager, ein Kommentar den Gegner. Wenn ein Satz uns erreicht, hat uns längst jemand gesagt, was wir davon halten sollen.
AI Zeitgeist verzichtet auf diese Einordnung. Jedes Zitat steht so da, wie es gesagt wurde: wörtlich, datiert, mit Link zur Originalquelle. Eine Warnung steht neben einem Versprechen, der Gründer eines KI-Labors neben einer Philosophin, ein Gesetz neben einem Werbeslogan. Es gibt keinen Kommentar, kein Ranking, keine Bewertung, und die Wand ergreift keine Partei, weder für noch gegen KI.
An der Wand stehen nicht einmal Namen. Von wem ein Zitat stammt, zeigt erst ein Klick. So lesen Sie den Satz, bevor Sie wissen, wem Sie zustimmen sollen.
Weil nichts eingeordnet ist, wird nichts für Sie entschieden. Sie setzen die Stimmen selbst zusammen, sehen, was wem widerspricht, und bilden sich Ihre eigene Meinung. Genau darum geht es. Ausgewogenheit beginnt bei den Quellen: Dort stehen kritische Stimmen bewusst neben denen der Anbieter.
Wer steckt dahinter?
AI Zeitgeist stammt von Büro Bloock, einem Designbüro in Köln. Geschäftsführender Gesellschafter ist Sascha van den Bloock. Das Büro arbeitet in den Bereichen Branding, Corporate Design, Webdesign und Editorial Design, für Unternehmen, Institutionen und Marken mit komplexen Inhalten.
Die Haltung des Büros: Struktur vor Oberfläche, Klarheit vor Effekten, und jede Arbeit beginnt mit Fragen, nicht mit Farben. AI Zeitgeist überträgt das auf eine öffentliche Debatte: zuerst die Worte, dann eine Gestaltung, die ihnen nicht im Weg steht.
AI Zeitgeist ist ein eigenes Projekt des Büros, kein Kundenauftrag. Konzept, Gestaltung und Entwicklung: Büro Bloock. Das Projekt ist unabhängig und wird von niemandem finanziert, der dort zitiert wird.
Wie entsteht es?
Quellen. Die Pipeline liest jeden Tag 155 Quellen: 74 Feeds von Redaktionen, KI-Laboren, Newslettern, Podcasts, Forschungsinstituten und Philosophiemagazinen, dazu 81 Nachrichtensuchen zu prägenden Köpfen und Themen der KI. Die vollständige Liste ist öffentlich: aizeitgeist.tv/sources.html. Sie ist eine Leseliste: Wer dort steht, wird gelesen, nicht empfohlen. Und sie ist nicht abgeschlossen: Finden wir neue gute Quellen, kommen sie dazu. Ein Vorfilter lässt nur Artikel der letzten anderthalb Tage durch, die von KI handeln.
Verdichten mit Claude. Claude, das Sprachmodell von Anthropic, liest jeden Artikel im Volltext und schlägt nach festen Regeln höchstens zwei Zitate vor. Ein Zitat muss wörtlich sein, idealerweise ein bis acht Wörter lang, nie länger als 100 Zeichen, und für sich allein auf schwarzem Grund funktionieren. Produktstarts, Benchmarks, Finanzierungsrunden und Schlagzeilen kommen nicht infrage, Privatpersonen nie. Eine Neutralitätsregel verlangt, einen Satz nur danach zu beurteilen, wie klar er etwas sagt, und nie danach, auf welcher Seite er steht. Alarmierendes darf nicht bevorzugt werden, nur weil es dramatischer klingt. Die meisten Artikel liefern kein Zitat. Zitate in anderen Sprachen als Englisch erscheinen im Originalwortlaut mit englischer Übersetzung und sind als übersetzt gekennzeichnet.
Wörtlichkeitsprüfung. Das Modell schlägt vor, der Code entscheidet. Jedes Zitat muss Wort für Wort im Artikeltext stehen (Satzzeichen sowie Groß- und Kleinschreibung ausgenommen), sonst wird es verworfen. Ohne Urheber dürfen nur Slogans und Begriffe von höchstens drei Wörtern stehen, und davon nur einer pro Tag. Außerdem sortiert der Code alles aus, was zu lang ist, bereits archiviert ist, einem archivierten Zitat zu sehr ähnelt oder auf der Sperrliste steht. Aus einer einzelnen Quelle lässt er höchstens sechs Zitate zu.
Menschliche Freigabe. Der tägliche Durchlauf startet um 11 Uhr. Sobald er fertig ist, bekommt die Redaktion per Mail eine Übersicht aller vorgeschlagenen Zitate mit Kontext und Quelle und kann jedes einzelne streichen. Gestrichene Zitate kommen auf eine Sperrliste und tauchen nie wieder auf. Um 12 Uhr geht genau das online, was übrig bleibt.
Ausgewogenheit. Ein Ausgleichssystem läuft bei jedem Schritt mit. Es sorgt dafür, dass kein Lager, keine Quelle und keine Art von Stimme die Wand dominiert und dass leise Stimmen nicht von lauten verdrängt werden. Es bewertet kein Zitat und entscheidet nichts selbst. Es zeigt der Redaktion, wie die Mischung aussieht, und die Redaktion entscheidet.
Die Wand. Ein einziges Canvas, gebaut mit reinem HTML, CSS und JavaScript, ohne Framework. Das aktuelle Zitat erscheint groß, Buchstabe für Buchstabe, frühere treiben im Hintergrund. Eine Schrift, die Schibsted Grotesk, und drei Farben: Schwarz, ein gebrochenes Weiß und ein Grün. Ein Klick auf ein Zitat zeigt Name, Datum, Kontext und Quelle. Daily-Zitate bleiben 30 Tage an der Wand und wandern danach ins Archiv. Das Curated-Set ist von Hand ausgewählt: die Klassiker, die Slogans, das Vokabular.
Context und Who else? Jedes Zitat hat eine eigene Seite mit zwei Tabs. Context zeigt, wer es wann und wo gesagt hat. Who else? erklärt in einem sachlichen Satz, worauf sich das Zitat bezieht, und zeigt bis zu fünf weitere Zitate zur selben Frage: Zustimmung, Widerspruch oder einen anderen Blickwinkel.
Time Machine und Archiv. Am Ersten jedes Monats wird der Vormonat als Momentaufnahme festgehalten. Mit der Time Machine lässt sich die Wand für jeden Monat oder jedes Jahr seit November 2022 abspielen. Die Monate vor September 2026 wurden nachträglich aus den damaligen Quellen gefüllt, nach denselben Regeln. Das Archiv enthält alle Zitate von Ada Lovelace im Jahr 1843 bis heute, mit Suche und Filtern, dazu eigene Seiten zu allen Stimmen, Themen und Jahren.
Offene Daten. Alle Zitate gibt es als JSON unter CC BY 4.0 (die Lizenz gilt für die Zusammenstellung, die Rechte an den Zitaten bleiben bei ihren Urhebern), dazu die Daten hinter Who else?, das aktuelle Set der Wand und die monatlichen Momentaufnahmen. Außerdem gibt es einen RSS-Feed, Daily by mail, die tägliche Mail mit allen neuen Zitaten direkt nach 12 Uhr, und eine llms.txt für Sprachmodelle. Bald läuft AI Zeitgeist auch auf E-Ink-Displays von TRMNL.
Technik. Eine Node.js-Pipeline, die einmal am Tag auf einem eigenen kleinen Server läuft. Claude über die Anthropic-API, mit Prompt-Caching. Eine statische Website, ausgeliefert als einfache Dateien: Jedes Zitat hat einen Permalink mit eigenem Vorschaubild zum Teilen. Webanalyse nur mit Einwilligung, Likes werden anonym gezählt. Fragen zur Methode: hello@aizeitgeist.tv
Im Pressekit




















Außerdem im PressekitDie Wand als Loop ohne Ton (MP4), alle Pressetexte auf Deutsch und Englisch (ein Satz, 50 und 100 Wörter), die Eckdaten und die Projektbeschreibung, dazu der vorgeschriebene Lizenzhinweis für die Musik im Launch-Video
Texte
Die KI-Debatte im Wortlaut. Ohne Erzähler, ohne Urteil.
AI Zeitgeist zeigt die KI-Debatte im Wortlaut. Originalzitate aus Forschung, KI-Firmen, Kritik, Politik und Kunst stehen nebeneinander an einer schwarzen Wand, jedes mit Link zur Quelle. Jeden Tag um 12 Uhr kommen neue dazu. Kein Kommentar, keine Wertung: Wer liest, urteilt selbst. Ein Projekt von Büro Bloock aus Köln.
AI Zeitgeist zeigt die KI-Debatte im Wortlaut. Zitate aus Forschung, KI-Firmen, Kritik, Politik, Kunst und Werbung stehen nebeneinander an einer schwarzen Wand. Jedes Zitat ist wörtlich und führt zur Originalquelle: Interview, Rede, Post, Transkript, Essay. Jeden Tag um 12 Uhr kommen neue Zitate aus rund 150 Quellen dazu, vorgeschlagen von einem Sprachmodell, per Code mit der Quelle abgeglichen, von der Redaktion freigegeben. Die Time Machine spult die Wand bis November 2022 zurück. Das Archiv reicht bis zu Ada Lovelace (1843) zurück. Kein Kommentar, keine Wertung, kein Ranking: Wer liest, urteilt selbst. Gestaltet und entwickelt von Büro Bloock in Köln.
In EnglishEvery press text, the key facts and the about texts are in the press kit in English too
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Sascha van den Bloock
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